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Im Test – Apache AH-64 von CARSON




 








Im Test – Apache AH-64 von CARSON

Der Koaxial-Heli Apache AH-64 Longbow 4-Kanal, RTF von CARSON ... unser Testbericht mit vielen Fotos und einem Flugvideo


Im Test – Apache AH-64 von CARSON
 
Der Koaxial-Heli Apache AH-64 Longbow 4-Kanal, RTF von CARSON beinhaltet im Kaufpaket einen 4-Kanal Fernsteuersender, ein 230 V Steckerladegerät, einen Lipo Akku 7,4 V/1000 mAh und ein Ersatzrotor-Set. Eine ausführliche Gebrauchsanweisung mit vielen Skizzen und Detailaufnahmen liegt dem Kaufpaket bei. Die Gebrauchsanweisung ist fünfsprachig verfasst. Die für den Betrieb der Senderanlage notwendigen 8 x AA Batterien sind nicht im Lieferumfang enthalten.
Der optische Eindruck ist zufriedenstellend. In der schwarzen Farbgebung und den Raketen-Attrappen wirkt der Apache sehr vorbildgetreu.
 
Inbetriebnahme und Erstflug:
 
Nach dem ersten Ladegang des Lipo Akku zeigt sich die Plazierung unter der vorgesehenen Position unterhalb des Rumpfes als etwas umständlich. Das Akku-Kabel muß unter dem engen Spalt des Fahrwerks geführt werden, danach muß der Akku durch eine Justierung einer Kunststoffklemme arritiert werden. Das Arretieren des Akku durch die Kunststoffklemme geht nicht gerade leicht von der Hand.

Nach der Überprüfung der Kanalbelegung, erfolgte nun die erste Pitch-Eingabe. Der Tragrotor und der Steuerrotor beginnen zu rotieren. Der Apache bricht erstmalig seitlich aus. Weitere Versuche folgen, mit dem selben Resultat. Erst nachdem ich die Pitchfunktion deutlich vergrößerte, hebte der Apache ruckartig ab. Der Ground Effect ist beim Apache enorm, man sollte den Apache schnell aus diesem Bereich bringen, in Bodennähe ist er durch den Einfluss seiner eigenen Luftverwirbelungen der Rotorblätter sehr kritisch in der Fluglage. In einer Flughöhe von ca. 1,50 m beginnt nun das Austrimmen. Unser Testmodell brauchte eine kleine Korrektur für die Quer- und Längsachse.

Bei diesem ersten Testflug löste sich ein Fliehgewicht der Paddelstange und flog als Geschoss durch den Raum. Der Apache war beim Lösen des Fliehgewichtes in unmittelbarer Bodennähe kurz vor dem Aufsetzen am Boden, von daher flog das Fliehgewicht in Bodennähe durch den Raum und der Heli ließ sich noch sicher absetzen.

Wie konnte sich das Fliehgewicht der Paddelstange lösen?
Ein kurzer Blick auf die Paddelstange zeigte, dass die beiden Fliehgewichte per Gewinde an der Stange befestigt sind und ein Gewicht nicht angezogen war und sich so im Flug löste. Hier haben andere Hersteller eine sichere Umsetzung bereits praktiziert.
Eindruck Fernsteuerung:
 
Beim Handsender fiel mir eine ungenaue Ladezustandsanzeige auf. Auch bei frisch aufgeladenen Zellen für den Sender, kam die Anzeige nur minimal in den grünen Anzeigebereich. Gerade auf eine gute Genauigkeit der Ladezustandsanzeige muß man sich verlassen können.
 

Bei weiteren Flügen im Innenbereich zeigt sich für mich eine geringere Agilität und Wendigkeit als bei anderen Koaxial-Helis, die ich vorher getestet habe. Ich vermisse die enorme Eigenstabilität eines micro 47G oder der V3 Lama. Dennoch ist eine gute Fluggenauigkeit festzustellen.

Die Rotorblätter sind um einen falschen Einbau zu vermeiden, mit Buchstaben gekennzeichnet. Die oberen Rotorblätter sind mit dem Buchstaben "A" versehen.
 
Der Apache im Außenbereich:
 
Der Apache lässt sich problemlos auch im Außenbereich einsetzen. Vorrausetzung sind natürlich entsprechende leichte Windverhältnisse. Man sollte den Apache im Außenbereich mehr behutsam fliegen, schnelle Drehungen um die Hochachse sind nicht unbedingt seine Stärke. Auch im Außenbereich lassen sich keine sichtbaren Einschränkungen bei entsprechendem leichten Wind feststellen, der Apache lässt sich zielgenau steuern.
 
Fazit:
 
Im Vergleich beim Handling und Flug mit anderen Koaxil-Helis, fielen meine Erwartungen etwas gedämpft aus. Ich hatte eine vergleichbare Agilität und Wendigkeit erwartet. Der Apache geht die Dinge etwas langsamer an, was aber einen Vorteil für einen vorbildgetreuen Flug darstellt. Der Halt der Fliehgewichte an der Paddelstange durch Verschraubung ist unzureichend gelöst, im Testflug löste sich ein Fliehgewicht und wurde zum Geschoß. Wir empfehlen unbedingt die Fliehgewichte entweder mit Sekundenkleber oder Schraubenfest zu verkleben. Vor dem eigentlichen Klebevorgang unbedingt die Paddelstange neu auswiegen.
 
 
 

 

Apache AH-64 von CARSON

Pro:  Die Rotorblätter des APACHE sind drehbar gelagert, so können bei einer Kollision die Rotorblätter wegschwenken. Ein deutliches Pro für den kleinen Preis.  

Contra:   Die Ladezustandsanzeige ist ungenau. Die Fliehgewichte sind verschraubt und können sich lösen.

Flugfertig montierter, bereits mit Dekor versehender, eingeflogener Koaxial-Heli incl. Motoren, Servos, Drehzahlsteller, Gyro, Li-Po-Akku mit Ladegerät (12V/220V) und FM-Sender

www.carson-modelsport.de

Rotor - Ø: 345 mm
Gewicht: ca. 252g
Länge: 370 mm
Kanäle: 4 Kanal / 40MHz
Akku: 7,4 V 1000mAh Lipo mit Balancer-Anschluss
 

Bild-Impressionen

Das Gesamtpaket im Bild

Die Fernsteueranlage und ihre Funktionen. Einzig die Ladezustandsanzeige erschien mir ungenau.

Alle Bilder, Grafiken und Videos unterliegen dem Urheberrecht von Walter Neyses









Publiziert am: 2007-06-13 (21035 mal gelesen)
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